Neu: die Bauform ist wählbar
Unter QUELLE steht eine neue Zeile BAUFORM (Container) mit zwei Möglichkeiten.
| Bauform | Aufbau | 200-MB-Quelle |
|---|---|---|
| exFAT im Container (Vorgabe) | ein einziger Durchgang; die Engine wickelt das exFAT selbst ein und komprimiert es dabei | 1,3 s |
| PFS im Container | erst ein rohes inneres PFS, dann der Container darum | 6,3 s |
Beide ergeben ein gültiges Abbild. Die Vorgabe ist die schnellere, weil sie sich
einen kompletten Schreibdurchgang spart.
Eine Ausnahme gibt es: Wer unkomprimiert baut, bekommt weiterhin den
zweistufigen Weg. Die Engine nimmt bei einem einstufigen pack folder den
Schalter für „nicht komprimieren" nicht an und komprimiert trotzdem. Das
Programm schaltet in diesem Fall selbst um und schreibt es ins Protokoll.
Neu: die Infobox sagt, ob schon ein AMPR EMU drinsteckt
Die Spielangaben haben eine Zeile AMPR EMU. Sie beantwortet eine Frage, für
die man vorher in den Dump hineinsehen musste.
Wichtig ist dabei, was nicht behauptet wird: Lässt sich eine Quelle nicht
öffnen — etwa ein UFS2-basiertes .ffpkg —, steht dort nicht ermittelbar.
Ein leeres Leseergebnis wird nicht als „kein Emulator vorhanden" ausgelegt; das
wäre eine Aussage über eine Datei, in die niemand hineingesehen hat.
Neu: „PKG bauen" auf allen Systemen
Das Werkzeug erzeugt aus einem Dump-Ordner ein .pkg und lag bisher nur als
Windows-Fassung bei. Es liegt jetzt für vier Ziele bei — Windows, Linux,
macOS (Intel) und macOS (Apple Silicon) —, und das Programm wählt den passenden
Bau anhand von Betriebssystem und Prozessor. Das Ausführungsrecht setzt es
außerhalb von Windows selbst; weder NTFS noch eine ZIP-Datei trägt es weiter.
Behoben
Aufgabe 7 vertauschte die Bauform. Ein als exFAT-im-Container gebautes
Abbild kam nach dem Bearbeiten im AMPR-EMU-Manager als PFS-im-Container zurück
— das Bearbeiten änderte also stillschweigend den Aufbau. Der Rückbau folgt
jetzt der Form, aus der die Quelle stammt.
Pack- und Prüfstufe fielen still auf die Vorgabe zurück. Beide Felder halten
ihren Wert als Anzeigetext und schlagen ihn in einer Tabelle nach. Stand der Text
nicht darin, setzten sie die Vorgabe — und speicherten sie. Bei der Prüfstufe
heißt die Vorgabe „Schnell": Wer „Vollständig" gewählt hatte, bekam unter
Umständen dauerhaft die schnelle Prüfung, ohne dass die Oberfläche etwas anderes
zeigte. Ein unbekannter Text lässt die bisherige Wahl jetzt stehen und wird
protokolliert.
Die Prüfstufen-Liste blieb beim Sprachwechsel stehen. Die Packstufe direkt
darüber wurde übersetzt, die Prüfstufe nicht. Beide werden jetzt gleich
behandelt.
Der Diagnosebericht zeigte die Engine-Ausgabe nicht. Der Abschnitt mit den
letzten Protokollzeilen wurde nur aus einem der beiden Ausgabewege gefüllt.
Ausgerechnet die gebündelte Ausgabe von mkpfs und UFS2Tool — der Hauptteil jedes
Laufs — fehlte darin, und damit genau das, wofür man den Bericht aufmacht, wenn
ein Lauf an der Engine scheitert.
Die eingestellte Schriftgröße wirkte auf dem Mac nicht. Der Wert wurde
gelesen, aber wegen eines fehlenden Imports nie angewandt; der Fehler blieb in
einer Ausnahmebehandlung hängen. Die Einstellung greift jetzt.
Die Vorschau packte einzeln liegende Abbilder aus, statt sie zu lesen. Bei
200 MB dauerte das 4,97 Sekunden statt 0,12 — bei einem großen Titel
entsprechend länger.
Neue Engine
Die PFS-Verarbeitung läuft über MkPFS 1.0.0. Für die neue Vorgabe-Bauform
ist das mehr als ein Versionssprung: Die Prüfliste erkennt jetzt, dass die
Spieldateien eine Ebene tiefer liegen, und meldet nicht mehr param.json,
eboot.bin und pfs-version.dat als fehlend, obwohl sie vorhanden sind.
Die Kompression ist fest auf zlib-ng gestellt. Ohne diese Festlegung wählte
die Engine selbst und bevorzugte ein Rechenwerk mit eigener Stufenskala, das bei
gleicher Einstellung andere Bytes geschrieben hätte.
Lizenzangaben ergänzt
UFS2Tool ist eigenständig gebaut und trägt Microsofts .NET-8-Laufzeit in der
Programmdatei. Für die Windows-Fassung gilt dafür die .NET Library License, für
Linux und macOS die MIT-Lizenz. Das steht jetzt in THIRD_PARTY_LICENSES.md,
zusammen mit dem Nachweis, dass die vier Dateien mit gesonderten Bedingungen in
diesem Bau nicht enthalten sind.
Downloads
| Plattform | Datei |
|---|---|
| Windows | PS5_Dump_Image_Converter_v1.9.2.exe
|
| Linux | PS5_Dump_Image_Converter_v1.9.2_linux_x86_64
|
| macOS (Apple Silicon) | PS5_Dump_Image_Converter_v1.9.2_macos_arm64.dmg
|
| macOS (Intel) | PS5_Dump_Image_Converter_v1.9.2_macos_x86_64.dmg
|
Prüfsummen aller Quelldateien: SOURCE_FILE_MANIFEST_v1.9.2.sha256
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