github strongt1me/PS5-Dump-Image-Converter v1.9.11

latest release: v1.9.12
3 days ago

Diese Fassung bringt keine neuen Funktionen. Sie ist das Ergebnis einer
Durchsicht von 57 offenen Punkten aus einer Befundliste vom 04.09. — elf
davon waren längst erledigt, 41 wirklich noch da. Sieben weitere Fehler
kamen dabei heraus, die in der Liste gar nicht standen.

AMPR EMU und BACKPORT wurden auf drei Wegen übergangen

Der schwerste Fund, und er kam aus einer Frage: Wird beim Weg .exFAT
.ffpfsc entpackt?
Die Antwort ist nein — das Abbild wird als Ganzes
eingehüllt. Beim Nachsehen fiel auf, dass dabei auch die Integrationskästchen
übergangen werden.

Gemessen wurde jeder Weg zweimal, einmal ohne und einmal mit gesetzten
Kästchen. Verglichen wurden die Protokollspuren und die Dateizahl:

Weg ohne mit greift
.exFAT.ffpfsc keine Spur keine Spur nein
.ffpkg.ffpfsc keine Spur keine Spur nein
.ffpkg → Dump-Ordner 191 Dateien 191 Dateien nein
.exFAT → Dump-Ordner 191 Dateien 200 Dateien ja
.ffpfsc.ffpfs 656.474.112 B 657.981.440 B ja

Die letzten beiden Zeilen sind die Gegenprobe. Ohne sie wüsste man nicht, ob
die Messung überhaupt etwas sieht.

Zwei verschiedene Ursachen, deshalb zwei verschiedene Behebungen:

.ffpkg → Dump-Ordner konnte einbauen und tat es nur nicht. Das
Gegenstück für die .exFAT macht es seit jeher. Nachgeholt — nachgemessen
sind es jetzt ebenfalls 200 Dateien.

Die beiden .ffpfsc-Wege können es nicht. Sie hüllen das Abbild als eine
einzige Datei in den Container und öffnen seinen Inhalt nie. Ein Umweg über
den Dump-Ordner ergäbe eine andere Bauform der Ausgabe — das lässt sich ohne
Konsolentest nicht verantworten. Das Programm warnt jetzt vor dem Start
und nennt den Umweg, statt ein Backup ohne AMPR EMU zu liefern, das man für
eines mit hält.

Vier zusammengedrückte Knopfreihen

Bisher hatte jedes Fenster hier seine eigene Prüfung — und deshalb fiel nicht
auf, dass weitere dieselbe Falle hatten. Eine neue Prüfung zieht alle
zwanzig
Werkzeugfenster auf ihre kleinste Größe und misst die Knöpfe nach:

Fenster war ist
Param-/Manifest-Editor 12 px 42 px
SELF-Inspektor 10 px 42 px
Dump Rename 8 px 42 px
KLOG (Breite) 115 px 135 px

Bei den ersten drei half nur die umgekehrte Packreihenfolge; ein nachträgliches
side="bottom" reicht nicht — auch das ist nachgemessen.

Ein fünfter Fund trat nur auf Deutsch auf: „Auf PS5 schreiben…" bekam im
ShadowMount+- und MicroMount-Editor 158 statt der benötigten 242 px. Die
englischen Beschriftungen sind kürzer, in der englischen Fassung passte es —
deshalb ist es nie jemandem aufgefallen. Die Prüfung legt die Sprache jetzt
fest, sonst findet sie so etwas mal und mal nicht.

Wenn etwas misslingt, sagt es das Programm

Der häufigste Fund war immer dasselbe Muster: Ein Aufruf scheitert, die
Oberfläche geht wortlos in den Ruhezustand, und der Knopf sieht kaputt aus.

  • KLOG deutete jeden Verbindungsabbruch als „Datei nicht vorhanden" — und
    bot dann an, den Payload in die Stickwurzel zu legen, obwohl er die Frage
    gar nicht stellen konnte. Jetzt heißt nur eine Absage der Konsole „gibt es
    nicht"; alles andere wird als Fehler behandelt.
  • Die Bibliothek überging unlesbare und verschwundene Suchordner
    stillschweigend. Wer eine externe Platte abgezogen hatte, sah nur eine
    kürzere Trefferliste ohne Grund.
  • FileZilla verwarf eine abgelehnte Dateiauswahl kommentarlos, und eine
    misslungene Installation stand nur im Protokoll.
  • Der Autoloader kehrte bei einem leeren Ordner wortlos zurück. Und sein
    Arbeitsfaden meldete an ein Fenster, das man inzwischen geschlossen haben
    kann — dann endete er mitten in der Übertragung.
  • Der WebKit-USB-Weg zeigte Fehler nur im Meldungsfenster. Nach dem
    Wegklicken waren sie verloren, auch für den Diagnosebericht.

Kleineres, das trotzdem störte

  • Der Param-/Manifest-Editor riet den Dokumenttyp am Dateinamen. Wer eine
    Manifestdatei param.json nannte, bekam die falschen Felder und beim
    Speichern das falsche Format. Er entscheidet jetzt am Inhalt — und prüft
    nach dem Speichern, was er geschrieben hat. Eine .json, die zwar gültig
    ist, an der Wurzel aber kein Objekt trägt, ließ ihn bisher abstürzen.
  • Dump Rename hielt CUSA00000 für eine PS5-Kennung und bot PS4-Dumps
    Namensvorschläge an, die es gar nicht anbieten will. Es lehnte außerdem eine
    reine Groß-/Kleinschreibungsänderung mit „existiert bereits" ab, und nach
    dem Umbenennen zeigte das Quellfeld weiter auf den alten Namen. Ohne
    Versionsangabe standen zwei gleiche Vorschläge da, beide markiert.
  • Der WebKit-Host lief unter Linux und macOS unsichtbar — die Adresse, die
    er beim Start nennt, sah niemand. Seine Ausgabe geht jetzt in eine Datei.
    Und er meldete „gestartet", auch wenn er sofort wieder starb.
  • Der AMPR-Index-Builder schrieb aus einem leeren Ordner einen Index mit
    null Einträgen — über eine womöglich brauchbare Datei am selben Ort. Er nahm
    außerdem alles auf, was kein Verzeichnis ist, unter Linux und macOS also
    auch FIFOs und Sockets.
  • Der PKG Merger meldete „beginnt nicht mit dem FIH-Header", wenn die
    Datei in Wahrheit gar nicht lesbar war. Dabei fielen drei fest deutsche
    Texte im Modul auf, die an der Übersetzung vorbeiliefen.
  • Der SELF-Inspektor meldete beim Kopieren „Diagnosebericht wurde kopiert".
  • Die FileZilla-Suche durchsuchte fest C:\ und D:\.
  • In den Credits ging das Mausrad unter Linux nicht, und das Autorenbild
    zeigte eine Hand, ohne klickbar zu sein.
  • Das Handbuch hat 38 Seiten, nicht 30.

Zum Umfang

Der Durchgang hat 41 Punkte behoben und 51 neue Prüfungen hinterlassen,
darunter mehrere Anker: Prüfungen, die anschlagen, wenn die Voraussetzung
einer Behebung wegfällt und der Schutz damit ins Leere liefe.

Gesamtlauf: 2596 bestanden, 0 Fehlschläge.

Dateien

Datei Plattform
PS5_Dump_Image_Converter_v1.9.11.exe Windows 64-bit
PS5_Dump_Image_Converter_v1.9.11_linux_x86_64 Linux x86-64
SOURCE_FILE_MANIFEST_v1.9.11.sha256 Prüfsummen der Quelldateien

Beide Programmdateien laufen eigenständig; es muss nichts nachinstalliert
werden.

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